Die schönsten Reiseziele in Myanmar

Sonnenaufgang über Bagan
Sonnenaufgang über Bagan

Der große Ansturm auf eines der letzten unentdeckten Reiseziele in Südostasien hat begonnen! Ich rede von Myanmar, dem ehemaligen Burma oder Birma. Noch vor wenigen Jahren trauten sich nur wenige Traveller in das „Land der Goldenen Pagoden“, dass unter einer Militärdiktatur stand. Dies änderte sich erst 2011 im Rahmen der politischen Reformation. Und nun, da Myanmar aus seinem Dornröschen-Schlaf erwacht ist, ist das goldene Land in aller Backpacker-Munde.

Doch warum ist Myanmar trotz politischer Unruhen zu solch einem begehrten Reiseziel unter Backpackern avanciert? Ganz klar, Myanmar ist das All-in-one Paket in Südostasien. Das goldene Land bietet eine einzigartige Kultur, wunderschöne goldene Pagoden, faszinierende Landschaften, unberührte Traumstrände und eine große Portion Gastfreundschaft.

Die 7 schönsten Reiseziele in Myanmar

Was ihr auf eurer Myanmarreise auf gar keinen Fall verpassen solltet, erfahrt ihr im folgenden Beitrag „Die 7 schönsten Reiseziele in Myanmar“. Weitere Tipps zur Vorbereitung eurer Myanmar Reise und Impressionen von meiner Rucksackreise durch das Goldene Land im November 2014 findet ihr in meinem Myanmar-Archiv.

#1 Bagan

Das Pagodenfeld von Bagan gehört ohne Zweifel auf die Reiseroute eines jeden Myanmar-Reisenden. Zwischen dem 11. Und 13. Jahrhundert wurden rund um Bagan mehr als 4.000 Tempel aus Stein, Lehm und Holz errichtet, die teilweise noch sehr gut erhalten und begehbar sind. Kaum auszumalen, wie eindrucksvoll die Kulisse einst ausgehen haben muss, bevor die Bauwerke Erdbeben und anderen äußeren Einflüssen zum Opfer fielen. Die Sonnenuntergänge über Bagans 40 km² großen Pagodenfeld sind zum absoluten Image Myanmars geworden und bilden für viele Traveller das Highlight ihrer Reise durch das Goldene Land. Am besten betrachtet man diese von dem Dach eines der hiesigen Tempel.

Sonnenuntergang über Bagan: Ein absolutes Highlight in Myanmar.

Sonnenuntergang über Bagan: Ein absolutes Highlight in Myanmar.

Das Tempelfeld von Bagan kann auf unterschiedlichste Art erkundet werden. Wer fit ist, dem empfehle ich eine Erkundungstour mit dem Fahrrad. Kartenmaterial und Ausleihstellen gibt es zahlreiche in Nyaung U. Plant eure Radtour jedoch sorgfältig, denn der Weg ist sandig und nachts kaum beleuchtet. Alternativ könnt ihr auch auf ein E-Bike oder Motorroller ausweichen. Weiterführend werden auch Kutschfahrten durch Bagan angeboten. Sehr beliebt, aber mit 300-400 USD auch reichlich teuer sind Ballonfahrten über dem Pagodenfeld bei Sonnenaufgang. Ganz gleich, für welches Fortbewegungsmittel ihr euch entscheidet, für die Erkundung Bagans solltet ihr mindestens 3-4 Tage einplanen. Wer ausreichend Zeit vor Ort hat, dem empfehle ich einen Tagesausflug zum imposanten Mount Popa.

Wie gelange ich nach Bagan?

Viele Wege führen nach Bagan, immerhin ist das dortige Pagodenfeld das Aushängeschild und der touristische Hotspot Myanmars. Von Mandalay, Nyaungshwe (Inle See) und Yangon gehen täglich Flieger in das nahe gelegene Nyaung U. Um die Flugtickets sollte man sich rechtzeitig kümmern, denn die Plätze in den Flugzeugen sind begrenzt. Auch mit dem Bus kann man Bagan von Yangon, Mandalay oder Nyaungshwe auf dem Landweg erreichen. Sehr reizvoll ist auch eine Anreise mit dem Boot über den Irrawaddy. Je nach Stromrichtung und Wasserstand ist eine Bootsfahrt jedoch nicht immer möglich und kann sehr viel Zeit in Anspruch nehmen.


#2 Monywa

Der meiner Meinung nach schönste und beeindruckendsten Tempel in ganz Myanmar befindet sich in Monywa, die Thanboddhay Pagode. Aufgrund seiner farbenfrohen, detaillierten Außenwände ist er mit keinem anderen Tempel in Myanmar vergleichbar, denn den goldenen Stupa sucht man hier vergebens. Doch vor allem der Innenraum des Tempels lässt seinen Besuchern den Atem stocken. Tausende über tausende kleine, goldene Buddha Figuren in allen erdenklichen Größen schmücken die Wände, Nischen und Säulen des Tempels. Angeblich sollen hier über 580.000 Buddha-Bildnisse verbaut sein.

Die schönste Pagode in Myanmar: Thanboddhay Pagode

Die schönste Pagode in Myanmar: Thanboddhay Pagode

Ein weiteres Highlight in Monywa ist der stehende Buddha Lay Kyun Sat Kyar, welcher mit 127 Metern im Übrigen der größte stehende Buddha des Landes ist. Vor ihm liegt eine weitere überdimensionale Buddha Figur, der Bodhi Tataung. Schon von weitem kann man die beiden Figuren aus der kargen Landschaft erkennen. Die zwi gigantischen Buddhastatuen sind wirklich einmalig und sollten auf eurer Myanmar Reise auf gar keinen Fall fehlen. Der Weg zum stehenden Buddha führt vorbei an einem riesigen Feld aus sitzenden Buddhas im Wald und einer Stupa, durch einen Markt mit unheimlich herzlichen Menschen bis hin zur Aussichtsplattform. Wer ausreichend Puste und Kondition hat, der kann über den Innenraum des stehenden Buddhas über zahlreiche Treppen zur Aussichtsplattform in der 31. Etage gelangen. Vorher sollte man sich jedoch informieren, ob selbige geöffnet ist.

Überdimensionale Buddha Figuren im Nirgendwo

Überdimensionale Buddha Figuren im Nirgendwo

Wie gelange ich nach Monywa?

Monywa erreicht man am besten von Mandalay mit dem Bus. Täglich fahren Minibusse und Überlandbusse von einem der zahlreichen Bushaltestellen in Mandalay in das ca. 3 Stunden entfernte Monywa. Vom Busbahnhof in Monywa nimmt man sich am besten eine Rikscha oder leiht sich ein Moped, um zu den etwas außerhalb gelegenen Tempeln zu gelangen. Da es in Monywa nur wenige günstige Unterkünfte gibt, sollte man sich vorab um ein Zimmer buchen. Viele Touristen kommen bisher noch nicht nach Monywa.


#3 Inle Lake

Ein wundervoll idyllisches und beeindruckendes Reiseziel in Myanmar ist der 22 Kilometer lange und 100 Kilometer lange Inle See. Der Inle See ist die Heimat der Einbeinruderer, die über Jahrhunderte ihre ganz eigene Ruderart entwickelten. Dabei stehen sie mit einem Bein ganz hinten auf dem Boot und klemmen das Ruder unter das andere Bein. So haben Sie die Hände frei, um mit dem Fischernetz zu hantieren.

Einbeinruderer am Inle See: Fischen mal anders.

Einbeinruderer am Inle See: Fischen mal anders.

Der Inle See ist jedoch auch für seine markanten Stelzendörfer bekannt. Nicht nur Wohnhäuser ragen auf Stelzen aus dem Wasser, sondern auch Schulen, Kloster oder Pagoden. Die Einheimischen haben keinen Kleinwagen in der Garage, sie bewegen sich mit einem Boot oder Kahn fort.

Der Inle See lässt sich am besten im Rahmen einer Bootfahrt erkunden. Sogenannte Longtailboote liegen in ausreichender Anzahl am Anleger in Nyaung She bereit. Die Bootfahrt führt meist über den schmalen Kanal auf den offenen See, wo an verschiedenen Anlaufpunkten wie einem der Märkte, schwimmenden Gärten, Lotusanbaufeldern, Klostern und verschiedenen einheimischen Manufakturen Halt gemacht wird.

Inle See: Heimat der Inthas.

Inle See: Heimat der Inthas.

Wer ausreichend Zeit mitbringt, der sollte sich unbedingt auch in das wunderschöne Hinterland des Inle Sees begeben, beispielsweise mit dem Fahrrad oder im Rahmen einer mehrtägigen Wanderung. Lohenswert ist auch ein Tagesausflug in den Luftkurort Kalaw mit seinem Kloster und verspiegelten Pagoden.

Wie gelange ich an den Inle See?

Ausgangspunkt für einen Besuch des Inle Sees ist die kleine aber touristisch sehr gut erschlossene Stadt Nyaungshwe. Hier gibt es zahlreiche gute und gemütliche Backpacker-Hostels und Restaurants. Nach Nyaungshwe gelangt ihr mit dem Flugzeug, indem ihr den nahe gelegenden Flughafen Heho ansteuert und euch von dort ein Taxi nehmt, welches euch im Rahmen einer 45 minütigen Fahrt an den Inle See befördert. Auch gibt es Busse, die von Bagan, Yangon und Mandalay nach Nyaung Shwe fahren.


#4 Bago

Die kleine Stadt Bago schafft es nur selten auf die gängige Myanmar-Reiseroute von Backpacker, weshalb es hier noch herrlich wenig touristisch zugeht. Doch in der Tat bietet sie zahlreiche einzigartige und faszinierende Sehenswürdigkeiten auf engstem Raum, war sie doch einst die Hauptstadt der Mon. Bago wurde bereits im 6. Jahrhundert erbaut und war lange Zeit die Hauptstadt der Mon. Zu den schönsten Sehenswürdigkeiten in und um Bago zählen sicherlich die vier riesigen Rücken an Rücken sitzenden Buddha-Statuen von Kyaikpun inmitten einer kargen Landschaft; die liegenden Buddhas, einer davon in der Shwethalyaung Pagode, der andere im freien, die 114m hohe Shwemawdaw Pagode mit ihrem wunderschönen Kuppelbau oder die goldene Kanbawzathadi Palastanlage. Fakt ist, in Bago wird es einem bestimmt nicht langweilig. Charismatisch ist die Umgebung von Bago, die nach wie vor fern ab von Massentourismus ist und ihren dörflichen Charme behalten hat. Hier dominieren Schlaglöcher, staubige Pisten und Ochsenkarren das Stadtbild.

Die vier sitzenden Buddha von Bago: Faszinierende Baukaunst fernab der touristischen Pfade.

Die vier sitzenden Buddha von Bago: Faszinierende Baukaunst fernab der touristischen Pfade.

Wie gelange ich nach Bago?

Am besten erreicht man Bago vom 80 Kilometer entfernten Yangon aus mit Bus, Zug oder Taxi. Die Fahrt dauert je nach Verkehrsmittel zwischen zwei und drei Stunden. Ein Besuch Bagos lässt sich beispielsweise sehr gut als Zwischenstopp zum Goldenen Felsen in Kyaiktiyo oder Hpa-an verknüpfen.


#5 Der Goldene Felsen

Angeblich wird der Tonnen-schwere Goldene Felsen nur durch ein Haar Buddhas vor einem Sturz in die Tiefe abgehalten, zumindest glauben das die Buddhisten. Der Goldene Felsen von Kyaiktiyo ist einer der bedeutendsten Walfahrtsorte in Myanmar und wird vorrangig von burmesischen Pilgern angesteuert. Doch auch für westliche Touristen lohnt ein Besuch, denn in der Tat ist es fragwürdig, wie sich der Felsen ohne eine künstliche Verankerung auf dem Felsvorsprung hält. Rund um den Goldenen Felsen wird gebetet, gesungen und gemurmelt. In idyllischer Ruhe kann man den Pilgern und Mönchen bei ihren religiösen Ritualen und Zeremonien zuschauen. Bei sonnigen und klaren Tagen hat man zudem einen fantastischen Ausblick auf das bergige Umland. Männer dürfen den Goldenen Felsen berühren und ihn mit Blattgold bekleben, Frauen hingegen dürfen lediglich auf eine Aussichtsplattform mit gebührendem Abstand. Der Goldene Felsen gehört neben der Mahamuni-Statue in Mandalay und der Shwedagon Pagode in Yangon zu den heiligsten buddhistischen Stätten Myanmars.

Nur ein Haar Buddhas schützt den Goldenen Felsen angeblich vor dem Absturz.

Nur ein Haar Buddhas schützt den Goldenen Felsen angeblich vor dem Absturz.

Wie gelange ich nach Kyaiktiyo?

Der Goldene Felsen befindet sich ca. 20 Kilometer von der Stadt Kyaiktiyo entfernt. Dorthin gelangt ihr am besten mit Bus, Zug oder Bahn von Yangon aus. Die Fahrt dauert vier bis sechs Stunden, je nach gewähltem Verkehrsmittel. Von Kyaiktiyo aus gibt es zwei Möglichkeiten zum Goldenen Felsen zu gelangen, entweder zu Fuß während einer vierstündigen Wanderung oder zusammen mit den einheimischen Pilgern auf einem Pick-Up über eine abenteuerliche Buckelpiste in ca. einer Stunde.


#6 Mandalay

Mandalay ist die zweitgrößte Stadt des Landes und ebenfalls ein touristischer Hotspot, nicht zuletzt aufgrund der zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Wer von Yangon nach Mandalay reist wird schnell merken, dass es hier etwas chaotischer und lauter zugeht. Die Nähe zu Indien scheint spürbar.

Die U-Bein Brücke in Amarapura

Die U-Bein Brücke in Amarapura

Ein beliebtes Fotomotiv ist die U-Bein Brücke im nahe gelegenen Amarapura. Dorthin gelangt ihr am besten mit dem Pick-Up oder der Pferdekutsche. Vor allem bei Sonnenaufgang bietet die 1,2 Kilometer lange Teakholzbrücke einen einmaligen Anblick. Auf der Brücke treffen sich Mönche, Bauern, Angler und Touristen auf ein Schwätzchen.

Ebenso wunderschön bei Sonnenuntergang ist der Ausblick vom Mandalay Hill, welcher von zahlreichen Pagoden und Tempeln gesäumt wird. Weitere sehenswerte Bauwerke in Mandalay sind die goldene Mahamuni-Pagode, welche zu den drei bedeutendsten buddhistischen Heiligtümern des Landes zählt, das Teakholzkloster Shwenandaw, welches jedoch mittlerweile sehr touristisch ist und von zahlreichen unechten Mönchen für ein Foto umlagert wird sowie die Sandamani Pagode. Interessant sind auch die zahlreichen kleinen Blattgold-Manufakturen am Stadtrand. Hier kann man den Handwerkern bei ihrer Schweiß-treibenden Arbeit über die Schulter schauen.

Wer ausreichend Zeit mitbringt, der sollte von Mandalay unbedingt einen Ausflug ins nahe gelegene Sagaing machen.

Wie gelange ich nach Mandalay?

Mandalay wird täglich von nationalen und internationalen Fluggesellschaften angeflogen. Der Flughafen befindet sich knapp eine Stunde außerhalb der Stadt. Auch zahlreiche Busse verkehren zwischen Mandalay und anderen Städten Myanmars. Besonders idyllisch und eindrucksvoll ist jedoch eine Anreise mit dem Boot über den Irrawaddy von Bagan, vorbei an der berühmten „Road to Mandalay“ Brücke und den Pagoden gesäumten Hügeln von Sagaing.


#7 Yangon

Yangon ist die größte Stadt Myanmars, wenn auch nicht deren Hauptstadt, wie häufig fälschlicherweise angenommen. Die Stadt gehört unbedingt auf die Route eines jeden Myanmar-Reisenden, nicht zuletzt aufgrund der weltberühmten Shwedagon Pagode. Sie gilt als das Nationalheiligtum der Buddhisten in Myanmar. Die Größe der Pagode, die zahlreichen verzierten Gebetsräume, das viele Gold und der Prunk sind zweifelsohne atemberaubend. Vor allem abends, wenn das Gold der Pagode im Scheinwerferlicht angestrahlt wird, entwickelt dieser Ort eine mystische Stimmung.

Maha Wizaya Pagode - Meine liebste Pagode in Yangon

Maha Wizaya Pagode – Meine liebste Pagode in Yangon

Weitere sehenswerte Highlights in Yangon sind die Maha Wizaya Pagode, die Sule Pagode und der Kandawgyi See. Zudem sollte man es nicht verpassen, die hiesigen Märkte und Teestuben zu besuchen, um das Ambiente der Stadt aufzusaugen. Wer genügen Zeit mitbringt, derkann eine Ausflug nach Dala in Erwägung ziehen. Mit der Fähre vom Hafen aus geht es auf das gegenüber liegende Flussufer. Hier erwarten euch dörfliche Idylle, verlassene Pagoden und ursprüngliche Fischerdörfer. Ein willkommene Abwechslung zum sonst so chaotischen Yangon.

Wie gelange ich nach Yangon?

Nahezu jeder Backpacker beginnt seine Myanmar Reise in Yangon. Der internationale Flughafen wird von vielen verschiedenen asiatischen Airlines angeflogen. Innerhalb des Landes gibt es zahlreiche Zug- und Busverbindungen, die Yangon auf mehr oder weniger guten Straßen mit den restlichen größeren Städten und touristischen Hotspots des Landes verbinden.


Lust auf Myanmar bekommen? Weitere Tipps zu eine unvergessliche Myanmar Rundreise findest du hier:

Du möchtest das Land der Goldenen Pagoden und seine warmherzigen Menschen ganz individuell während einer Rucksackreise entdecken? Für die Reiseplanung empfehle ich euch den Myanmar Travel Guide von Stefan Loose.

IsoldeMaReisen

Mein Name ist Isolde MaReisen und ich bin fernsüchtig. Auf fernsuchtblog.de berichte ich von meinen Reisen, Outdoor-Erlebnissen und gebe Tipps für Weltenbummler.

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10 Antworten

  1. Kerstin sagt:

    Hey Isolde MaReisen!
    Voll super, danke für diese Zusammenstellung, da sind ein paar Ziele mit drauf die ich noch gar nicht kenne! Möchte im Herbst gerne nach Myanmar, da kommt Dein Beitrag gerade Recht! Wie lange warst Du dort bzw. welche Route würdest Du vorschlagen? Wir haben leider nur 2 Wochen Zeit…
    LG, Kerstin

  2. Kerstin sagt:

    Was denkst du von einer Rundreise Mandalay – Monywa – Bagan – Inle-Lake – Mandalay? Ist das realistisch in 2 Wochen?

    • Hallo Kerstin,

      danke für dein Kommentar und herzlichen Glückwunsch zu der großartigen Entscheidung nach Myanmar zu reisen!

      Zwei Wochen sind in der Tat nicht ganz so viel Zeit, aber wenn du Inlandsflüge einbeziehst (auch wenn diese nicht unbedingt günstig sind mit 60 – 100€) kannst du auch in 14 Tagen die Highlights von Myanmar sehen. Ich war damals 3 Wochen vor Ort und habe alles geschafft, was ich sehen wollte – und auch ohne Stress. Auf 101places.de habe ich einen Gastbeitrag geschrieben mit einer potentiellen Reiseroute für Backpacker durch Myanmar, schau doch mal rein: http://www.101places.de/backpacking-myanmar-goldene-zeiten. Diese ist in 2 Wochen natürlich nicht umsetzbar, da muss man streichen 🙂

      Ich denke deine geplante Route ist gut machbar in 2 Wochen, auch wenn du dann Highlights wie Bago oder den Goldenen Felsen rauslässt. Diese beanspruchen aber auch einfach zu viel Zeit, vor allem bzgl der Anreise.

      Ich würde dir folgendes empfehlen:

      Yangon: 2 Tage (viele nehmen sich nur einen Tag Zeit, was ich für zu knapp halte)
      Inle See: 3 Tage (hier kann man auch sehr schön wandern und sich erholen, plane nicht zu knapp)
      Bagan: 4 Tage (inkl. Tagestrip zum Mount Popa)
      Mandalay: 2 Tage (inkl. der U-Bein Bridge und Sagaing)
      Monywa: 2 Tage (benötigst du aufgrund der etwas umständlichen Anreise mit dem Bus von Mandalay)

      Das wären dann 13 Tage. Wenn das mit deinen Anreisetagen nicht funktioniert, solltest du entweder Yangon an einem Tag durchziehen oder Mount Popa (ca. 2 Stunden von Bagan) weglassen. Es lohnt sich zudem z.B. mit AirAsia in Yangon einzufliegen (du kommst bestimmt von Bangkok?), sich dann nach oben durchzuarbeiten und von Mandalay ebenfalls One-Way wieder aus Myanmar rauszufliegen. So sparst du dir einen Gabelflug nach Yangon und es ist nicht essentiell teurer. Auch Inland lohnen sich wie gesagt Flüge, bspw. von Yangon an den Inle See oder vom Inle See nach Bagan. Das spart ordentlich Zeit im Vergleich zum Busfahren. Mehr Infos zu den Verkehrsmitteln in Myanmar findest du in meinem Beitrag: https://fernsuchtblog.de/verkehrsmittel-myanmar-wie-reisen-vor-ort/.

      Sprech mich jederzeit gerne an, wenn du weitere Tipps und Infos brauchst.

      Viele Spaß beim Planen deiner Reise. Vorfreude ist doch die schönste Freude! Ich stecke auch schon wieder tief in der heißen Routenplanung für den nächsten Trip 😉

      Liebe Grüße,
      Isolde MaReisen

  3. Kerstin sagt:

    Oh wow! Ich dank Dir so sehr für Deine ausführliche Antwort! Das mit Bangkok und Air Asia ist ein guter Tipp, da hatte ich auch schon drüber nachgedacht. Und dein Routenvorschlag klingt auch echt super! Ich muss mich heut Abend mal an die Planung setzen. Auf das Rückfrage-Angebot komme ich sehr wahrscheinlich zurück 🙂

    Wo geht es bei Dir als nächstes hin?

    Liebe Grüße, Kerstin

    • Gerne gerne! Wir sind sehr günstig von Deutschland nach Bangkok mit Emirates geflogen, glaub das waren 500€ und dann mit AirAsia nach Yangon und von Mandalay zurück nach Bangkok mit AirAsia. Die AirAsia Flüge haben irgendwas zwischen 30€ und 50€ gekostet. Bei der Buchung von Inlandsflügen hilft dir die Agentur http://asiatrips.de/ weil das Buchen von Flügen in Myanmar ein bisschen kniffelig ist.

      Liebe Grüße,
      Isolde MaReisen

  4. Nils sagt:

    Lust auf Myanmar hab jetzt auf jeden Fall 🙂 Echt tolle Bilder!

  5. Nicole sagt:

    Liebe Isolde MaReisen
    Super deine Seite. Gefällt mir. Ich möchte deine vorgeschlagene Reiseroute machen 14 Tage wie du weiter oben beschrieben hast. Ich habe 18 Tage Zeit. Werde auch von BKK starten. Ich möchte aber noch paar Tage baden und die langen Strecken fliegen. Was wäre die beste Route? Und wo baden?
    Lieben Dank
    Nicole

    • Hallo Nicole,

      danke für dein liebes Kommentar! Ich freue mich sehr, dass dir meine Reiseroute gefällt. Ich selbst habe die von mir beschriebene Route in 17 Tagen gemacht, weil ich mir hier und da etwas mehr Zeit gegönnt habe. Und dennoch hatte ich das Gefühl, allein am Inle See zu kurz gewesen zu sein. Wenn du 18 Tage hast, ist das eigentlich perfekt für die Route, vor allem wenn du Monywa, Bago und den Goldenen Felsen einbaust. Was Strände angeht, so muss ich leider ehrlich sagen, dass ich die Strände in Myanmar nicht besonders schön und lohnenswert finde. Wenn du aber dennoch unbedingt ans Meer willst, dann ist Ngapali Beach sicherlich der richtige Ort.

      Viel Spaß auf deiner Reise,
      Isolde MaReisen

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