Filmtipp für Indian Fans: Lunchbox

Lunchbox: Filmtipp für Indien Fans
Lunchbox: Filmtipp für Indien Fans

Lunchbox: Ein wundervoll romantischer Film über zwei einsame Herzen in der indischen Millionenstadt Mumbai.

Wie der Name des Films erahnen lässt, steht die „Lunchbox“ im Mittelpunkt des Geschehens. In Indien, vor allem in Mumbai, erhalten viele Büroangestellte ihr Mittagessen frisch von der Ehefrau oder Mutter zubereitet in einer Lunchbox, der indischen Tiffin. Für das Einsammeln in den privaten Haushalten und das Ausliefern der Tiffins in die Büros sind die Dabbawallas zuständig, die indischen Essensboten. Und so verrückt das auch klingen mag, das System mit der Lunchbox funktioniert nahezu perfekt. Nur eben nicht dieses Mal. In dem Film „Lunchbox“ irrt sich ein Dabbawalla und liefert die Lunchbox an den falschen Mann…

Handlung von „Lunchbox“ (2013)

Um ihrer leidenschaftslosen, eingefahrenen Beziehung mit ihrem Ehemann Rajiv wieder etwas mehr Würze zu verliehen, beschließt die indische Hausfrau Ila ihren Mann mit ihren Kochkünsten zurück zu gewinnen. Jeden Tag bereitet sie ihrem Mann eine indische Geschmacksexplosion für die Mittagspause vor und füllt diese in die Tiffins um, der indischen Lunchbox. In Indien sorgen die „Dabbawallas“ dafür, dass jeder Angestellte pünktlich zur Mittagszeit seine heimische Lunchbox erhält. Doch bei dieser Lieferung geht etwas schief. So ist es nicht Ila‘s Ehemann Rajiv, der die indischen Köstlichkeiten zum Mittag verspeist, sondern Saajan, ein melancholischer Witwer im selbigen Büro. Ila leidet unter der Vernachlässigung durch ihren Ehemann. Als er auch auf ihre besonders schmackhafte Lunchbox kein Wort verliert, legt Ila der Lunchbox am Folgetag eine kleine Botschaft auf einem Zettel bei. Doch der Empfänger ist erneut der Büroangestellte Saajan . Über die Lunchbox beginnen sich Ila und der sonst so wortkarge Saajan regelmäßig Botschaften zu schreiben und berichtet sich gegenseitig von ihren alltäglichen Erlebnisse, Ängsten und Kummer. In der Kulisse der indischen Großstadt Mumbai öffnen sie sich gegenseitig ihre einsamen Herzen…

Fazit zu „Lunchbox“

Ein wundervoller und romantischer Film über Mumbai, das indische Essen und Einsamkeit in einer Millionenstadt. Wenn die Büroangestellten sorgfältig ihre mehrteiligen Aluminium-Tiffins öffnen, die überfüllten Züge über die alten Gleise rattern und die Dabbawallas zielstrebig und mit voll beladenen Fahrrädern durch Mumbais Straßen eilen, bekommt man Fernsucht nach Indien. Und jeder, der eine Zeit lang in Indien gelebt hat, wird so manche zuckersüßen und unbeschreiblichen Eigenheiten Indiens wiedererkennen. Ein liebenswertes Film-Debüt von Ritesh Batras mit meinem liebsten indischen Schauspieler Irrfan Khan in der Hauptrolle. Unbedingt ansehen!

Deutscher Trailer Lunchbox“

Bildnachweis: ©CC0 Public Domain – Pixabay.com

IsoldeMaReisen

Mein Name ist Isolde MaReisen und ich bin fernsüchtig. Auf fernsuchtblog.de berichte ich von meinen Reisen, Outdoor-Erlebnissen und gebe Tipps für Weltenbummler.

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