Laufen im Winter: Besiege den inneren Schweinehund!

Wenn es draußen im Winter so richtig schmuddelig und grau wird, hadern auch die größten Sportkanonen mit ihrer Motivation. Dann heißt es Couch statt Sport. Kein Wunder, denn das Laufen im Winter ist für viele eine Herausforderung: Die Kälte, manchmal Schnee, Glätte und diese permanente Dunkelheit. Für mich ist der Winter hingegen noch lange kein Grund, um mit dem Laufen in der Natur aufzuhören. Es bedarf lediglich zwei Dinge: die richtige Ausrüstung und Motivation. Mit den folgenden 10 Motivationstipps für das Laufen im Winter besiegst auch du deinen inneren Schweinehund. Probiere es aus!

Laufen im Winter: 10 Motivationstipps

 #1 Erstelle deine ultimative Lauf Playlist!

Joggen ohne Musik ist für mich einfach unvorstellbar. Der Takt der Musik bestimmt die Schnelligkeit meiner Schritte, mein Kopf schaltet ab und ich bekomme gute Laune. Deshalb erstelle ich mir in regelmäßigen Abständen eine neue Lauf Playlist mit peppigen Songs, die mich beim Laufen motivieren. Noch einfach ist die Mitgliedschaft bei einem Musik Streaming Anbieter. Als Premiummitglied kannst du dir deine Playlists kostenlos auf deinem Smartphone speichern und je nach Lust und Laune wechseln.

#2 Kaufe dir neue Laufbekleidung!

Klingt banal, funktioniert bei vielen (vorrangig weiblichen) Läuferinnen aber unfassbar gut. Kaufe dir eine neue Laufbekleidung oder Gadgets. Ganz gleich ob eine Laufhose, Sport-Handschuhe, Stirnlampe oder Laufschuhe, du wirst es kaum erwarten können, dein „neues Teil“ auszuprobieren!

#3 Trainiere im Team!

Das beste Mittel, um den inneren Schweinehund zu bekämpfen, sind meiner Meinung nach Freunde. Das Laufen im Winter fällt dir mit Sicherheit viel leichter, wenn du es eben nicht allein machst. Verabrede dich mit Freunden, finde einen festen Laufpartner oder schließe dich einer Laufgruppe an. So fällt dir das Absagen von festen Laufterminen wesentlich schwerer und ihr könnt euch gegenseitig motivieren. Gemeinsamer Sport verbindet. Betrachte das gemeinsame Laufen im Winter als ein Investment in Freundschaft!

#4 Denke an das gute Gefühl danach!

Für mich ist das Laufen im Winter Gehirn Wellness. Egal wie stressig der Arbeitsalltag war, ob es Zoff mit Freunden gibt oder ich mir wieder den Kopf über Luxusprobleme zerbreche: Beim Laufen schalte ich ab und laufe mir Frust und Ärger einfach von der Seele.

Zudem macht das Gefühl etwas geschafft zu haben, glücklich und stolz! Mein Körper ist ausgepowert und ich kann besser schlafen. Probiere diesen Wohlfühl-Effekt aus!

#5 Melde dich für einen Wettkampf an!

Ein zusätzliche Anreiz für das regelmäßige Laufen im Winter sind Wettkämpfe. Melde dich für eine Lauf Wettkampf an und arbeite kontinuierlich auf das Datum hin. Ganz gleich ob ein 5 km Volkslauf, 10 km Amateurlauf, Firmenlauf, Halbmarathon oder Marathon – die Auswahl an Lauf Events in Deutschland ist riesig und in der folgenden Liste findest du sicher auch einen Wettbewerb ganz in deiner Nähe! Selbstgesteckte Zeit-Ziele schaffen zusätzliche Motivation und euer Ehrgeiz wird euch zum Laufen im Winter motivieren.

Mein erster Halbmarathon: Stolz trotz Optimierungspotential!

Mein erster Halbmarathon: Stolz trotz Optimierungspotential!

#6 Lass dich anfixen!

Im Internet kursieren unzählig viele Blogs rund um Sport und Laufen im Winter. Auch Laufmagazine und Bücher sind mannigfaltig. Informiere dich über die schönsten Laufstrecken in deiner Umgebung, über coole Lauf Gadgets und lasse dich von wunderschönen Lauffotos in unterschiedlichen Medien motivieren. Das macht Lust auf mehr!

#7 Mach Fotos!

Betrachte das Laufen nicht einfach nur als Sport und denke dabei an Schweiß, Atemnot und Strapazen. Viele Menschen vergessen beim Joggen ihre Umgebung wahrzunehmen. Und gerade im Winter ist diese meist unfassbar schön. Das Laufen im Winter durch eine Schneelandschaft ist ein wundervolles Erlebnis. Erfreue dich an einer Umgebung, beispielsweise indem du dir kurze Pausen gönnst und ein paar Fotos machst. Baue dein Lauftraining auch in Wochenend- und Städtetrips ein. Ich habe meine Laufschuhe immer dabei, um zu Fuß fremde Orte zu erkunden.

#8 Nutze Sport Tracking Apps und Sportarmbänder!

Wenn du ein ergebnisorientierter Mensch bist und auf technischen Schnickschnack stehst, dann kannst du dein Lauftraining mit detaillierten Informationen zu deinem Trainingsverlauf anreichern. Mittlerweile kursieren zahlreiche Sport und Lauf Apps in den App Stores, mit denen du deinen Lauf aufzeichnen und auswerten kannst. Einen Schritt weiter gehen Sportarmbänder, die während deiner sportlichen Aktivität (und wenn du möchtest auch ganztägig) deines Puls mitmessen und aufzeichnen. Wie weit bist du gelaufen? Wie schnell warst du? Wie hoch ist dein Kalorienverbrauch? Diese und weitere Informationen liefern dir bereits kostenlose Apps. Mein Favorit ist die App Sports Tracker, erhältlich für iOS und Android. Wenn du dich anmeldest, kannst du all deine bisherigen Trainings in der Historie sammeln und auswerten.

#9 Sorge für Abwechslung!

Mit dem Laufen im Winter ist es wie mit einer Beziehung: Monotonie ist der Killer. Damit es dir beim Laufen nicht langweilig wird, musst du hin und wieder für Abwechslung sorgen. Laufe nicht immer ein und dieselbe Strecke. Biege einfach mal woanders ab. Lauf die Strecke in entgegen gesetzter Richtung. Setz dich in den Bus oder schnapp dir dein Fahrrad und fahr an einen anderen Ort, um dort dein Training zu beginnen. Egal wie, werde kreativ bei deiner Laufstrecken Wahl!

Laufen an fremden Orten: Weihnachtsmorgen Lauf an der Elbe.

Laufen an fremden Orten: Weihnachtsmorgen Lauf an der Elbe.

#10 Lauf-Quickies sind auch ok!

Jeder noch so motivierte Läufer hat manchmal schlichtweg keine Lust, wenig Zeit oder fühlt sich nicht topfit. Selbstverständlich ist es absolut ok, mal nur eine ganz kurze Runde zu laufen. Wir wäre es mit einer 5 km Temporunde? Oder aber du vertagst das Lauftraining und machst daheim ein paar Alternativsportübungen wie Sit-Ups, Liegestütze oder Kniebeuge? Hauptsache, du tust etwas für Körper, Seele und Geist!

💡 Tipp: Auf Bergzeit.de findest du eine umfangreichen Ratgeber für dein Lauftraining im Winter. Darin erfährst du unter anderem, welche Kleidung optimal für dein Winterlauftraining geeignet ist, ab welchen Temperaturen das Laufen im Winter sogar schädlich sein kann und wie der optimale Winter Trainingsplan aussieht. Schau mal vorbei!

Wenn du immer noch nicht motiviert bist…

…dann halte dir die knallharten Fakten vor Auge!

Laufen im Winter härtet ab! Klar friert es dich zum Anfang, doch je öfter du dich zum Laufen im Winter motivieren kannst, desto mehr gewöhnst du dich auch an die Temperaturen. Das stärkt auch dein Immunsystem und du wirst seltener krank.

Laufen im Winter hält dich fit! Wenn du im Winter mit dem Training aussetzt, sind auch deine bisherigen Trainingserfolge futsch und du brauchst im Frühling eine Weile, um wieder in Form zu kommen. Laufen fördert die Gesundheit, stärkt die Ausdauer und regt das Herz-Kreislauf-System an.

Laufen im Winter verbrennt Weihnachtsspeck! Nicht sofort, aber auf langfristige Sicht kann dir Laufen beim Abnehmen und beim Formen deiner Figur helfen. Der Blick auf die Waage ist dabei jedoch nicht immer aussagekräftig, denn die aufgebaute Muskelmasse macht sie auch in deinen Kilos bemerkbar. Der Effekt: Schlanke, muskulöse Beine und ein knackiger Hinter – und das schon vor der Bikini Saison!

© Bilder: Skeeze – pixabay.com / Doreen Schollmeier

IsoldeMaReisen

Mein Name ist Isolde MaReisen und ich bin fernsüchtig. Auf fernsuchtblog.de berichte ich von meinen Reisen, Outdoor-Erlebnissen und gebe Tipps für Weltenbummler.

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