Mountainbiken auf der Todesstraße von La Paz

Mountainbiken auf der Todesstraße von La Paz
Mountainbiken auf der Todesstraße von La Paz
IsoldeMaReisen

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Mein Name ist Isolde MaReisen und ich bin fernsüchtig. Auf fernsuchtblog.de berichte ich von meinen Reisen, Outdoor-Erlebnissen und gebe Tipps für Weltenbummler.

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14 Responses

  1. Robert sagt:

    Wie lächerlich diese Suche nach Superlativen ist. „Bäm! Ich bin auf der gefährlichsten Straße der Welt Mountainbiken gewesen“. Alles Klar! Diese Straße wird „Straße des Todes“ genannt weil arme Einheimische dort mit unsicheren Trucks entlangbrausen müssen, um so für Ihre Familien Geld verdienen müssen. Die Kreuze stehen für eben diese armen Leute und nicht für Touristen, die hier für Biker gut befahrbare entlangfahren um ihren Durst nach Superlativen stillen zu können. Liebe Muttis: kein Grund beunruhigt zu sein! Dies ist eine Mtb- Strecke die jeder Anfänger bewältigen kann!

    • Hallo Robert,

      danke für dein Feedback, ich freue mich auch über kritische Stimmen. Wie in meinem Artikel beschrieben, kommt es beim Passieren der Straße mit Bussen und Autos immer wieder zu Unfällen. Auch das Wetter spielt eine unkalkulierbare Rolle. Dass sich die technischen Schwierigkeiten in Grenzen halten und meiner Meinung nach auch wirklich jeder die Strecke meistern kann, sofern er sich nicht selbst überschätzt und die Bremsen nicht überzieht, steht mehrfach im Beitrag. Vielleicht hast du das überlesen, macht ja nichts 🙂

      Wie beschrieben ist das Mountainbiken auf der Todesstraße ein Touristenmagnet. Er lohnt vor allem wegen dem Fahrspaß und der unfassbare schönen Panoramen. Auch der Übergang von den schroffen Bergen in den Regenwald ist wundervoll. Ich kann die Tour jedem empfehlen, es war ein tolles Erlebnis.

      Das Ironie-Schild in Bezug auf meine stets um mich besorgte, liebevollen Mama kommt vielleicht nicht bei jedem an. Ist aber auch ein Insider und meine Mama ist mein treuster Leser. Nicht wahr 🙂

      Vielen Dank für dein Kommentar und viele Grüße
      Isolde Ma… weniger Ironie und Superlative verwenden 🙂

  2. Harold sagt:

    Ich bin nicht ganz Roberts Meinung. Bei vielen anderen Reiseberichterstattern hat man das Gefühl, eine mehr als geschönte Beschreibung der Erlebnisse zu erhalten. Ganz im Gegensatz hier; Isolde zeigt in vielen Artikeln ihre Ehrlichkeit und einen realistisch-subjektiven Blick, so dass die Verwendung von Superlativen (wenn man eine gewisse Selbstironie versteht) wirklich darauf hin deutet, dass dieses Erlebnis etwas besonderes war. Bitte weiter so! Und weiter auch so tolle Bilder!

    • Vielen Dank auch dir für dein Feedback. Ich freue mich, dass dir meine Reiseberichte und Tipps gefallen und meine Selbstironie verstanden wird. Sonst wäre Isolde eben nicht mehr Isolde 🙂

      Viele Grüße und frohes Reisen,
      Isolde MaReisen

  3. Katharina sagt:

    Ich denke, was Robert klar sagen wollte ist, dass die Straße „Straße des Todes“ genannt wird weil da bereits tausendfach Unfälle mit dem Auto passiert sind. Und eben nicht mit dem Rad. Aber damit gewisse Touristen sagen können, sie seien auf der STRASSE DES TODES wagemutig Biken gewesen, gibt es hier nun eine Bikestrecke. Und aus eigener Erfahrung weiß auch ich, wie die Einheimischen, die diese Straße tatsächlich jeden Tag fahren müssen um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, über eben jene Touristen denken und wie sie tagtäglich durch eben jene behindert werden.

    @isolde:Tut mir leid, wenn ich nun zwei sehr kritische Kommentare in deinem Blog gepostet habe.
    Deine Fotos kann ich wirklich loben. Aber das bloggen ist ausbaufähig!

    • Hallo Katharina,

      danke auch dir für dein Feedback und keine Sorge, kritische Kommentare sind absolut ok 🙂

      In meinem Beitrag zur Todesstraße von La Paz schreibe ich bereits im ersten Absatz, dass die Straße so viele „schreckliche“ Namen trägt, weil dort viele Unfälle mit Autos, Bussen, Rad etc. vorgefallen sind, und eben nicht wegen übermütigen Touristen. Fortlaufend schreibe ich auch, dass 1995 eine neue Straße eingerichtet wurde zur Umgehung und die alte nun für Touristen als Bikestrecke offen ist. Dass man für die Todesstraße von La Paz keine erfahrenerer Mountainbiker sein muss, das kannst du ebenfalls in dem Beitrag lesen. An keiner Stelle brüste ich mich, dass ich mein Leben aufs Spiel gesetzt habe oder eine tolle krasse Socke bin. Im Gegenteil: „[…] mit der entsprechenden Aufmerksamkeit und Vorsicht kann wirklich jeder die Todesstraße von La Paz bewältigen.“ Von daher verstehe ich deine Kritik an der Sache selbst, aber letztlich suche ich nach den „Bäms“ und „Ich bin ja so wagemutig“ in meinem Beitrag.

      Ich schreibe hier über die Dinge, die mir Spaß gemacht haben beim Reisen und die ich weiterempfehlen kann. Diese Mountainbiketour war einfach wunderschön, vor allem wegen der Panoramen, dem Übergang von schroffen kalten Bergwelten in den Regenwald. Einfach ein Erlebnis, dass ich nicht missen möchte. Natürlich entspricht das nicht den Vorstellungen von jedermann, aber zum Glück gibt es im Internet ja so unzählig viele tolle Blogs. Das ist für jeden etwas dabei.

      Ich danke dir für deine offenen Worte und wünsche dir weiterhin viel Spaß beim Reisen und Blog Stöbern.

      Viele Grüße
      Isolde MaReisen

  4. Paul sagt:

    Hi Isolde,

    das ist ein sehr cooler Bericht, auch die Bilder gefallen mir gut. Leider hatte ich es damals keine Mountainbike Tour auf der Todesstraße gemacht, als ich in La Paz war.

    Ich habe deinen Artikel mal in meinem La Paz Beitrag mit verlinkt =)

    Weiter so, Paul

    • Hallo Paul,

      vielen Dank fürs Verlinken! Dein Beitrag zu La Paz ist richtig toll geworden und informativ, eine tolle Vorbereitung für kommende Bolivien Trips!

      Viele Grüße und frohes Reisen!

  5. Charlotte sagt:

    Hallo 🙂
    Hört sich sehr cool an, aber auch sehr gefährlich!
    Ist es denn wirklich so, dass der Abgrund steil runter geht? Das heißt wenn ich einen Moment unaufmerksam bin oder sonstiges und hinfalle, könnte es passieren, dass ich den Abgrund runterstürze und tot bin? Oder ist es doch eher so, dass es nicht ganz so steil runter geht und ich vielleicht drei Meter den Berg runterrolle und dann im Gebüsch stecken bleibe?

  6. Jörn Ehlen sagt:

    Bin im Dezember in La Paz und hatte überlegt die Tour zu machen. Könnte das Wetter im Dezember dafür zu schlecht sein? Außerdem habe ich auch noch Höhenangst. Sollte ich die Tour dann besser sein lassen?

    Viele Grüße
    Jörn

    • Hallo Jörn,

      zwecks deiner Höhenangst brauchst du dir keine Sorgen machen. Gehe einfach nicht zu nah an die Klippe ran. Ich selbst habe auch Höhenangst, was auf der Tour aber kein Problem dargestellt hat.

      Was das Wetter angeht würde ich mich an deiner Stelle bei den Agenturen vor Ort informieren. Bei mir hatte es in der letzten Stunde wie aus Kübeln geregnet bei der Tour, was aber kein Problem dargestellt hat. Ich war danach nur ordentlich eingematscht. Generell ist die Zeit von Mai bis November natürlich besser für Bolivien allgemein.

      Viele Grüße
      Isolde MaReisen

  7. Lisa sagt:

    Hallo 🙂
    Ich habe so viele Berichte über die Todesstraße gelesen, Erfahrungen, Reisetipps, Nachrichten… alles mögliche eben. Und ich muss sagen, dass dein Beitrag eben der war, der mich letztendlich dazu ‚überredet‘ hat, dies auch zu tun. Und was soll ich sagen? Ich bin mit Horrorszenarien im Kopf, Zweifeln und einer schier unglaublichen Nervosität gestartet. Zurückgekommen bin ich stolz, glücklich und voller Eindrücke. Es war mir ein Fest.
    Ich denke, dass die größte Gefahr auf der Todesstraße in Selbstüberschätzung, Leichtsinn und Unachtsamkeit besteht – so ereignete sich der letzte tödliche Unfall beim Selfie machen.
    Ich habe die Todesstraße bezeungen – und wenn ich das schaffe, schaffen es alle anderen auch.
    Viele Grüße aus La Paz. Lisa

    • Hallo Lisa,

      vielen lieben Dank für deine netten Worte. Ich freue mich sehr, dass ich dich zu dem Trip überreden konnte und es eben nicht – wie mir hier schon mal vorgeworfen – nach einer Effekthascherei klingt. Ich denke wirklich, dass es ein tolles Erlebnis war und mit etwas Obacht auch nicht viel passieren kann.

      Viel Spaß weiterhin auf deinen Reisen!
      Isolde MaReisen

  1. 9. Dezember 2016

    […] und Nervenkitzel sind garantiert. Wenn du auch einen Adrenalinschub brauchst, dann lese doch den Erfahrungsbericht hier bei Isolde im […]

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