Reisefotografie: So findest du die passende Ausrüstung für den Outdoor Bereich

Gastartikel von Jasmin Schmitt. Wer sich als Fotograf in den Outdoor Bereich begibt, sollte die passende Ausrüstung dabei haben, denn damit gelingen selbst Neueinsteigern in das Hobby der Fotografie die imposantesten Bilder. Doch die Auswahl der richtigen Ausrüstung ist gar nicht so leicht.

Reisefotografie: So findest du die richtige Kamera

Das wichtigste Utensil beim Fotografieren im Freien ist natürlich die Kamera. Das Angebot ist für Laien allerdings kaum überschaubar. Wichtig ist, dass die Kamera leicht und klein ist, sonst lässt sie sich schlecht verstauen und transportieren. Sehr gut geeignet ist zum Beispiel eine digitale Kompaktkamera. Wer Wert darauf legt, dass seine Fotos ohne eine große Nachbearbeitung gelingen, der gibt am besten etwas mehr Geld aus und entscheidet sich für eine hochwertigere Kamera. Ohnehin wird im Laufe der Zeit der Anspruch an die Qualität der Bilder wachsen, sodass ein Neukauf unumgänglich wäre. Diese Mehrausgabe lässt sich vermeiden.

Reisefotografie: Es steht und fällt mit der richtigen Kamera!

Reisefotografie: Es steht und fällt mit der richtigen Kamera!

Die Kamera sollte mit einem Weitwinkelobjektiv ausgestattet sein. Falls bereits eine Kamera ohne ein solches vorhanden ist, lässt sich dieses Objektiv für die gängigsten Modelle nachkaufen. Sollen Nahaufnahmen gemacht werden, insbesondere im Bereich der Makrofotografie, benötigt das Gerät einen großen Zoom oder alternativ ein Teleobjektiv.

Der ISO-Wert steuert die Empfindlichkeit des Sensors und wird nicht umsonst von Fachleuten auch als „Sehnerv“ bezeichnet. Er sollte sich manuell einstellen lassen, sodass auch Aufnahmen bei Gegenlicht möglich sind. Nicht zu unterschätzen ist die Option der manuellen Bildauswahl, denn oft will man bestimmte Fotos auf die Schnelle wiederfinden. Ein Schwachpunkt bei einigen günstigen Kameras ist der schwache Akku, der schnell entladen ist. Gerade das verübelt jedem Fotografen die Reisefotografie im Outdoor-Bereich.

Wenn du unter Wasser fotografieren möchtest, benötigt die Kamera ein spezielles Unterwassergehäuse, welches nachgerüstet werden kann. Alternativ lässt sich eine Einweg-Kamera verwenden. Doch wie der Name schon sagt, sind derartige Modelle nur für den kurzzeitigen Gebrauch gemacht. Die bereits integrierten Filme sind durchschnittlich nur für 26 Bilder gedacht, was nicht gerade viel ist. Außerdem kannst du dir die Bilder nicht gleich auf dem Display ansehen und musst dich daher überraschen lassen. Das ist schade, wenn man am Ende vielleicht doch enttäuscht ist.

Das wichtigste Zubehör für die Outdoor-Fotografie

Kameratasche: In der Jackentasche lässt sich eine Kamera samt Zubehör kaum unterbringen. Deswegen wird eine Kameratasche, alternativ ein Rucksack oder ein Kamerakoffer benötigt. Dieses Equipment besitzt auch eine Schutzfunktion für die empfindlichen Gerätschaften. Schnell stößt der Reisende beim Auf- und Absetzen der Gerätschaften, beim Transport in der Bahn oder in anderen öffentlichen Verkehrsmitteln an einem harten Gegenstand an. Schon ein kurzer Anprall kann die Lebensdauer der Kamera dabei unwiederbringlich beenden. Der Rucksack für die Kamera sowie das Zubehör sollte daher gepolstert sein.

Schnappschüsse? Dann solltest du in eine gute Kameratasche investieren!

Schnappschüsse? Dann solltest du in eine gute Kameratasche investieren!

Praktisch ist es auch, wenn das Gepäckstück über einen Schnellzugriff zum Kamerafach verfügt. Über diesen gelangt der Fotograf jederzeit in Kürze an sein Aufnahmegerät. Das ist gerade bei lebenden Fotomotiven von Vorteil, denn diese warten meist nicht, bis du die Kamera heraus gekramt hast. Neben dem Fach für die Kamera sollte ausreichend Stauraum für das restliche Zubehör vorhanden sein. Viele Kamerataschen und -rucksäcke besitzen auch eine Möglichkeit zur Befestigung des Stativs. So lässt sich der Stauraum im Gepäckstück anderweitig nutzen.

Regenschutzhülle: Nicht nur bei Regen kommt die Regenschutzhülle zum Einsatz. Sie schützt die Kamera auch gegen Schnee und Staub. Speicherkarten kann der Fotograf ruhig mehrere mit sich führen. Ist die Speicherkapazität der einen ausgereizt, kann die nächste eingelegt werden, ohne dass die vorhandenen Bilder erst gesichtet und aussortiert oder überspielt werden müssen, um neuen Speicherplatz zu schaffen.

Bei jedem Wetter wunderschöne Reisefotos: Denk an die Regenschutzhülle!

Bei jedem Wetter wunderschöne Reisefotos: Denk an die Regenschutzhülle!

Stirnlampe: Wer bei Dunkelheit unterwegs ist, sollte unbedingt auch eine Stirnlampe mitnehmen. Mit ihrer Hilfe lässt sich der Standort gut ausleuchten. Zugleich hat der Fotograf zum Bedienen der Kamera beide Hände frei. Nicht zu vergessen ist eine ausreichende Anzahl an Akkus. Oder man nimmt eine Ladestation mit, wenn Strom vorhanden ist. Nichts ist nämlich für einen Fotografen schlimmer, als die Kamera dabei zu haben und sie nicht benutzen zu können.

Speichermedium: Wer für mehrere Tage unterwegs ist, sollte sich zwischendurch die Zeit nehmen, seine Fotos auf einem anderen Speichermedium zu sichern. Dazu bewährt sich eine kleine externe Festplatte. Viele Fotografen schwören im Outdoor-Bereich auch auf ein Stativ, das die Kamera vor dem Verwackeln schützt. Dieses ist insbesondere bei Nachtaufnahmen wegen der langen Belichtungszeit von Vorteil. Wer weiß schon, ob ein Gegenstand zur Hand ist, auf dem sich die Kamera platzieren lässt?

Jasmin Schmitt

Jasmin ist für die Radeberger Bilderrahmen GmbH tätig und betreut die Online Redaktion. Redaktionelle Tätigkeiten, Social Media und Markenstrategien zählen zu den bevorzugten Themengebieten.

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